Wir haben konstituiert

Veröffentlicht am 17.03.2022 in Aktuelles

Unser neuer Vorstand - wir haben konstituiert.

Aus der BZ

Frauenpower bei der Hochschwarzwald-SPD

Der neue SPD-Ortsverein Hochschwarzwald hat 90 Mitglieder und wird von einem Frauen-Duo angeführt. Die Genossen erwarten viel von der Gemeinsamkeit mit neuem Führungspersonal.

Frauenpower bei den Sozialdemokraten: Tanja Kühnel und Mia Sanner, beide aus Löffingen, führen den Vorsitz des neu gegründeten SPD-Ortsvereins Hochschwarzwald. Er ist aus den bisher selbständigen Vereinen Titisee-Neustadt, Löffingen und Lenzkirch/Schluchsee hervorgegangen und zählt 90 Mitglieder.

Damit gewinne die kommunalpolitische Arbeit zusätzliche Energie, wie die neue Vorsitzende bei der konstituierenden Sitzung am Mittwochabend in Titisee sagte. Mehr Arbeit sei jetzt auf weniger Schultern verteilt. Das könne anderen Mitgliedern Raum verschaffen, die ganze Bandbreite an SPD-Themen zu bearbeiten.

Drei ausgeblutete Vereine

Es war in den vergangenen Jahren das Problem der Genossinnen und Genossen gewesen, dass alle drei Ortsvereine komplette Vorstände finden mussten, jedoch auch die kommunale Politik einerseits unter Parteienverdruss litt, vor allem aber unter dem Desinteresse der Mitglieder, ein Amt zu übernehmen. So kam es, dass die immer selben Personen vorneweg gingen und keine Aussicht auf Ablösung besaßen, die vielleicht auch eine Erneuerung hätte bedeuten können. Sandra Uecker, die langjährige Vorsitzende und Stadträtin aus Titisee-Neustadt, wies in ihrer Abschiedsrede darauf hin. Sie suchte seit 2018 vergeblich und dachte schon seit zwei Jahren mit Kühnel über Lösungen nach – die zur Fusion führte. Ziel der Bemühungen: Etwas erhalten, das wichtig sei. Uecker hat das Gefühl, "dass etwas zustande kommt, das eine Bereicherung sein kann".

Tradition ade, Vorteile willkommen

Ein "bisschen Wehmut" schwang mit, denn die Ortsvereine haben Tradition. Und es wurde auch angesprochen, dass die Diskussionen über die Fusion Reibung erzeugten. "Eigentlich tut’s weh", dass die Kleinen zugunsten des Großen aufgegeben werden, sagte auch Dieter Köpfler (Löffingen), Zweifel an der Richtigkeit der Entscheidung und den Vorteilen ließ er aber nicht aufkommen. Von einer "tollen Idee" sprach Harry Hohlfeld (Lenzkirch/Schluchsee).

Abgeordnete spricht von "Meilenstein"

Aus Berlin hatte die Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter eine Videobotschaft geschickt. Sie nannte die Fusion im Hochschwarzwald einen Meilenstein. Sie beschwor den Zusammenhalt, die Wahlergebnisse zeigten, was damit erreichbar sei. Sie hob auf die Erneuerung in der Partei, im Programm und beim Personal ab und lobte, wie man intern diskutiere und nach außen geschlossen auftrete. Sie mahnte aber auch: Die Erneuerung dürfe nicht zum Stillstand führen.

Auf die örtlichen Bedürfnisse achten

Tanja Kühnel rief in ihrer ersten Ansprache den von vielen Gesprächen markierten Weg zur Fusion in Erinnerung und dankte für die Geschlossenheit. Über den Ortsverein sind neun Städte und Gemeinden erfasst, Vernetzung ist angesagt. Sie betonte, dass man nicht einen Deckel über alle stülpen wolle, sondern auf die jeweiligen örtlichen Bedürfnisse achten werde. Ziel sei, die Basis zusammenwachsen zu lassen und bei Bedarf fraktionsübergreifend zu wirken, denn manches Thema dürfte ein gemeinsames Anliegen sein. Sie versprach, man werde nicht nur zu Wahlen sichtbar sein. Kühnels Fazit: "Es wird nicht einfach, aber jetzt geht’s los." Dann verteilte sie rote Socken mit kleinen Fläschen Rotwein.

Empfehlung zu Öl- und Gas-Importen

Auf Antrag von Wolfgang Fugmann, SPD-Urgestein, wird der neue Ortsverein der Parteiführung empfehlen, die Importe von Öl und Gas aus Russland so lange einzustellen, bis mindestens ein Waffenstillstand im Krieg Russlands gegen die Ukraine erreicht ist. Fugmann, sichtlich berührt, sagte, das werde "weh tun, aber nicht so, wie die Ukraine leidet". Man ruhe hier aus, spende Geld und liefere Waffen, aber bei Sanktionen, "kneifen wir".

Vorstand: Vorsitz Tanja Kühnel (54, Industriefachwirtin, stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Hochschwarzwald), Vize Mia Sanner (35 Jahre alt, Schauspielerin), Kassierer Salvatore Cubiciotti aus Neustadt (52, Werkzeugmacher/Vertrieb), Schriftführerin Christa Schönherr aus Neustadt (78, Diplom-Ingenieurin in Rente).

Beisitzer: Andreas Föhrenbach, Yannik König, Dieter Köpfler, Corinne Schlegel-Spruit, Tom Schwarz.

Delegierte Kreisparteitag: Norbert Brugger, Salvatore Cubiciotti, Götz Ertle, Tanja Kühnel, Mia Sanner, Corinne Schlegel-Spruit, Tom Schwarz.

https://www.badische-zeitung.de/frauenpower-bei-der...

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